der Herstellungsprozess von Kosmetika

INCI-Wörterbuch der gebräuchlichen Bezeichnungen für kosmetische Inhaltsstoffe - wie kann man die Etiketten auf den Verpackungen lesen?

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INCI-Glossar der kosmetischen Inhaltsstoffe 

Jedes auf dem Markt befindliche kosmetische Mittel muss eine genau definierte Zusammensetzung aufweisen. Diese Angaben werden gemäß einer internationalen Konvention gemacht, die als INCI - Internationale Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe. INCI-Glossar der kosmetischen Inhaltsstoffe ist eine strukturierte Liste der Namen von Inhaltsstoffen, die sowohl Verbrauchern als auch Fachleuten die Identifizierung der Inhaltsstoffe erleichtert.

In der Zusammensetzung eines kosmetischen Mittels finden sich sowohl die lateinischen Namen von Pflanzen als auch die chemischen Bezeichnungen von Wirkstoffen, Weichmachern oder Konservierungsmitteln. All diese Informationen müssen auf der Verpackung angegeben werden - hier ist kein Platz für Ungenauigkeiten.

Namen der Bestandteile kosmetischer Mittel als Pflichten der Hersteller

Nach den geltenden Rechtsvorschriften müssen die Hersteller auf dem Etikett die vollständige INCI-Zusammensetzung in absteigender Reihenfolge der Konzentration angeben. Namen der kosmetischen Inhaltsstoffe müssen den aktuellen Einträgen im EU-Glossar der gebräuchlichen Bezeichnungen von Inhaltsstoffen (EXEKUTIVBESCHLUSS (EU) 2022/677 der KOMMISSION vom 31. März 2022) oder in der von der Europäischen Kommission geführten CosIng-Datenbank entsprechen.

Es reicht nicht aus, dass der Rohstoff aus einer sicheren Quelle stammt - seine Kennzeichnung muss mit den technischen Unterlagen und der durchgeführten Sicherheitsbewertung übereinstimmen. In dieser Phase lohnt es sich, Folgendes einzubeziehen Kosmetiklabor, der nicht nur die Zusammensetzung überprüft, sondern auch bei der formalen Abfassung hilft.

Kennzeichnung von Kosmetika 

Neben der INCI-Liste finden sich weitere Symbole und Bezeichnungen auf der Produktverpackung. Kennzeichnung von Kosmetika umfassen, sind aber nicht beschränkt auf:

  • Mindesthaltbarkeit des Produkts,
  • Nummer der Produktionscharge,
  • Land der Herstellung,
  • Nenninhalt,
  • Warnhinweise und Gebrauchsanweisungen.

Falsche Kennzeichnungen können dazu führen, dass die Freigabe verweigert wird oder die Dokumentation korrigiert werden muss. Daher sollte der Prozess mit den Daten in den PIF-Dokumenten und Berichten der Sicherheitsbewertungen von Kosmetika.

Glossar der kosmetischen Inhaltsstoffe 

Die INCI enthält keine Beschreibungen der Wirkungen von Stoffen, so dass Verbraucher und Anwender von Kosmetika zunehmend auf unabhängige Quellen wie Wörterbücher der kosmetischen Inhaltsstoffe. Solche Angaben helfen, die Funktion eines Stoffes zu verstehen - z. B. Konservierungsmittel, Feuchtigkeitsspender, Duftstoff oder Filmbildner.

Es ist wichtig, das zu wissen:

  • „Aqua” bedeutet einfach Wasser,
  • „Glycerin” ist ein bekannter Feuchtigkeitsspender - Glycerin,
  • „Parfum” ist eine Mischung von Duftstoffen,
  • „Tocopherol” ist Vitamin E - ein natürliches Antioxidans.

Die Abkürzungen und englischsprachigen Bezeichnungen sind nicht zufällig, sondern ergeben sich aus der Notwendigkeit, die Bezeichnungen in den EU-Ländern und auf anderen Märkten zu vereinheitlichen.

Namen von Kosmetika im Vergleich zu ihrer wahren Zusammensetzung

Viele Verbraucher beurteilen Produkte allein aufgrund des Etiketts auf der Vorderseite - ein attraktiver Name, die Farbe der Verpackung oder ein einprägsamer Slogan. Gleichzeitig können kosmetische Deklarationen Handlungen suggerieren, die nicht immer mit der Zusammensetzung übereinstimmen.

Aus diesem Grund sind die Hersteller verpflichtet, ihre Behauptungen durch zuverlässige Tests zu untermauern. Bevor Sie den Slogan „feuchtigkeitsspendend” oder „beruhigend” verwenden, ist es ratsam, Ihre Kosmetika von einem unabhängigen Zentrum testen zu lassen, das die Wirksamkeit und Sicherheit der behaupteten Wirkung bestätigt.

Wörterbuch der kosmetischen Inhaltsstoffe zur Unterstützung des Registrierungsprozesses

Die korrekte Abfassung der INCI-Liste ist nicht nur eine Informationspflicht gegenüber dem Verbraucher, sondern auch Teil des Registrierungsdossiers. Registrierung von Kosmetika werden nicht angenommen, wenn die Zusammensetzung unleserlich oder veraltet ist oder nicht der aktuellen Nomenklatur entspricht.

Der richtige Ansatz für die Entwicklung eines Labels sollte eine Kombination aus beidem sein:

  • aktuelle toxikologische Erkenntnisse,
  • Analyse der Fachliteratur,
  • Fähigkeit, juristische Aufgaben mit der Marketingpraxis zu verbinden.

Nur die Kombination dieser Elemente führt zu einem Produkt, das sicher und wirksam ist und auf den in- und ausländischen Märkten legal verkauft werden kann.

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